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«Magie der Nacht»

Vor dem Konzert stehen exklusiv für die Konzertbesucher die Türen vom Museum Schloss Kyburg auf.


Der Konzertabend besteht aus drei Teilen und jeder der Teile dauert ca. 45 Minuten.

Samstag

10.

August

Lubomyr Melnyk

Percussion Duo Partner

Lakiko

 

«Lubomyr Melnyk»

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Lubomyr Melnyk ist einer der außergewöhnlichsten Komponisten und Pianisten unserer Zeit, der mit der von ihm geschaffenen «Continuous Music» eine völlig neue Klavier- und Klangsprache entwickelt hat.


Der Kanadier mit ukrainischen Wurzeln sieht sich als «Prophet of the Piano» und komponiert Klavierwerke, die sich mit ihren Klangwellen in einem ständigen Fluss befinden und einen faszinierenden Sog erzeugen. Als «Continuous Music» bezeichnet Melnyk diese von ihm entwickelte Klangsprache, in der u.a. Einflüsse der amerikanischen Minimal Music mit spätromantischen Harmonien und Melodien miteinander verschmelzen. Seit den frühen 1970er Jahren ist so ein erstaunliches, über 120 Werke umfassendes Schaffen entstanden, zumeist für das Solo-Klavier oder zwei Klaviere, mit dem Lubomyr ganz neue Pfade in der zeitgenössischen Musik erkundet.


Dank seiner brillanten Klaviertechnik, die er erstmals 1978 auf Tonträger unter Beweis stellte, genießt Lubomyr Melnyk schon lange den Ruf als einer der schnellsten Pianisten der Welt und begeistert seither mit seinen Aufnahmen und Konzerten ein grosses Publikum rund um den ganzen Globus.

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«Percussion Duo Porter»

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Seit 2009 steht das Percussion Duo Jessica & Vanessa Porter gemeinsam auf der Bühne und fasziniert sein Publikum durch Stilvielfalt, Virtuosität und musikalischen Ausdruck.


Mit ihrem ganz eigenen Stil jonglieren die beiden Schwestern zwischen Barock, Romantik und Impressionismus und geben den – für ihr Instrumentarium fremden Epochen – einen ganz neuen und dennoch vertrauten Klang. Im Kontrast zu jenen Bearbeitungen stehen Originalkompositionen der heutigen Zeit wie beispielsweise von Zivkovic, Dorman oder Reich. So bieten sie für ihr Publikum ein spannendes Programm zwischen vergangenen Epochen und Gegenwart.

Das Duo tourt in ganz Europa, Süd- und Mittelamerika sowie Asien, sowie auf Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Young Euro Classics und der International Percussion Ensemble Week.

Ihr Studium schlossen die beiden Schwestern – nach Auslandsaufenthalten an der Royal College of Music, London - mit Bestnote an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart ab.

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«Lakiko»

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Mystik, Traum und Klangexplosion.


Lakikos Musik ist ein Versuch ihre eigene musikalische Biographie zu schreiben. Aus diesem Grunde ähnelt Lakikos Musik einem orientalischen Basar, bei dem man die Rebellion der im Mittelalter lebenden Bogumilen, klare Strukturen klassischer Musik bis hin zu experimentellen soundscapes- die eigene Hirnwellen vertonen, wie auf einem Klangteppich suchen und finden kann.


Ihr Kennzeichen ist die klare, mystische Stimme, das expressive Cellospiel umrahmt von unerbittlicher Repetition der Loops.


Lakikos «Geburt» war in Zusammenhang mit ihrer Masterarbeit 2016 in Kollaboration mit der Neurologie in Biel, wo sie nebst ihren Gehirnwellen als graphische Partitur unterschiedliche Stilistiken spielte (von orientalisch geprägter Volksmusik, über Barock bis hin zu zeitgenössischer Cello - Repertoir). Dieses faszinierende Ergebnis des Einflusses unterschiedlicher Musik auf ihre Gehirnwellen sowie Herzfrequenzen war der Auslöser für das Soloprojekt.


Sie spielt seit dem an Festivals und Konzerten in der Schweiz, Deutschland, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Frankreich, Irland und England und trat bei dem Cello Spike Festival in Dublin, Sofarsounds Frankfurt, Belgrad und Newcastle und TV Balcony in Galway auf..

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