| Im Spannungsfeld zwischen Renaissance und Jazz
Die oft schwerelos schwebende, von Taktstrichen unbehelligte Renaissance-Musik hat vieles mit dem Jazz gemeinsam, so die freie Wahl der Instrumente oder die Skizzierung eines harmonischen Verlaufes, dessen Ausformung durch Improvisation mit musikalischem Sinn erfüllt werden muss. Je weiter man in der Geschichte der notierten Musik in die Vergangenheit zurückblickt, desto skizzen- und rätselhafter erscheint uns das Notenbild. Das, was zwischen den Zeilen steht, wird zum Wesentlichen. Rolf Lislevand und sein Ensemble finden immer wieder faszinierende musikalische Lösungen.
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